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Kolloidales Silber -


Sterlingsilber

Als Sterlingsilber wird die Legierung aus 92,5 % reinem Silber bezeichnet. Die restlichen 7,5 % bilden andere Metalle. Meist wird Kupfer verwendet. Der Feingehalt (Masse – Anteil des Metalles mit dem höchsten Wert) beträgt bei Sterlingsilber somit 925/100. Der Name des Sterlingsilbers ist auf das britische Zahlungsmittel, das Pfund Sterling zurückzuführen.

Der Begriff “Sterling” ist von “e(a)sterling” (aus dem Osten kommend) abzuleiten. So wurden die von Europa nach England importierten Pfennigmünzen bezeichnet. Früher stellte Sterlingsilber das Münzmaterial für frühe englische Silberpennies, sogenannte “Sterlinge” dar. Heute hingegen wird Sterlingsilber zur Herstellung von Silbermünzen, – schmuck, – medaillen, – pokalen, – besteck und sogar Silberbriefmarken verwendet. Aber auch für die Herstellung von Querflöten und Lackierungen verschiedener Leichtmetallfelgen ist Sterlingsilber heute sehr beliebt.

Im direkten Vergleich mit reinem Silber erweist sich das Sterlingsilber als härter, da reines Silber das bis zu 20-fache Volumen seines eigenen Gewichts an Sauerstoff aufnehmen kann, der beim Erstarren des Materials plötzlich wieder entweicht und so die Silberoberfläche aufreißt. Die Gefahr dieses “Spratzens” wird beim Sterlingsilber durch den Kufperanteil reduziert, wodurch die Härte des Silbers erhöht wird. Des weiteren ist Sterlingsilber von der Farbe her rötlicher als reines Silber.

Aufgrund der Verunreinigung mit Kupfer ist Sterlingsilber nicht zur Herstellung von Kolloidalem Silber geeignet. Verwenden Sie stattdessen Silber-Elektroden aus Feinsilber.